Skylla

Skylla ist in der griechischen Mythologie ein urtümliches Meeresungeheuer und Sinnbild der unberechenbaren, zerstörerischen Kraft des Ozeans. Ursprünglich wird sie in manchen Überlieferungen als schöne Nymphe beschrieben, die durch den Zauber einer eifersüchtigen Göttin – oft Kirke oder Amphitrite – in ein Monster verwandelt wurde. Ihr Körper vereinte menschliche und tierische Züge: Aus ihrer Hüfte wuchsen bellende Hundeköpfe, mit denen sie vorbeifahrende Seeleute verschlang.

 

Mythologisch steht Skylla für die Angst vor dem Unkontrollierbaren und für grausame Schicksalswendepunkte, denen man nicht entkommen kann. Gemeinsam mit Charybdis bildet sie das berühmte Bild der unausweichlichen Wahl zwischen zwei Übeln – ein Motiv, das bis heute sprichwörtlich ist. Skylla verkörpert damit nicht nur äußere Gefahr, sondern auch innere Konflikte, Verwandlung und den Verlust der ursprünglichen Unschuld.

 

Motiv 163: Skylla

Größe: Groß- sehr Groß

Platzierung: z.B. Oberschenkel, Oberarm, Rücken