Gasthaus "Zur Schnecke" (Wannado) 18.06.2026
18.06.2026 Gasthaus „Zur Schnecke"
Booking July - October
Mythologische Tattoos bilden einen zentralen Bestandteil meiner Arbeit.
Ich greife Motive aus Sagen, Märchen und alten Überlieferungen auf – darunter Fabelwesen, Schutzsymbole, Naturgeister oder archetypische Figuren.
Dabei lege ich Wert auf eine zeitlose, illustrative Umsetzung, die sowohl erzählerisch als auch persönlich lesbar bleibt.
18.06.2026 Gasthaus „Zur Schnecke"
25.06.26 Custom Tattoo vom Heiligen Rochus mit dem Hund meines lieben Kunden.
13.06.2026 Der Eulen-Magier aus meinen "Medieval Animals" Wannados
10.06.2026 Custom Tattoo Projekt in Gedenken an die Hexenverfolgung.
23.05.2026
Brüderchen und Schwesterchen ist ein Märchen der Brüder Grimm. Nachdem sie vor ihrer grausamen Stiefmutter geflohen sind, begegnen die Geschwister auf ihrer Reise verzauberten Quellen. Als Brüderchen trotz der Warnungen seiner Schwester aus einer der Quellen trinkt, verwandelt er sich in ein Reh. Die beiden leben fortan gemeinsam im Wald, bis ein König auf sie aufmerksam wird. Schließlich werden die Machenschaften der bösen Stiefmutter aufgedeckt, der Zauber gebrochen und Brüderchen erhält seine menschliche Gestalt zurück.
Die Hütte der Baba Jaga gehört zu den bekanntesten Motiven der slawischen Folklore. Der Legende nach steht sie auf zwei riesigen Hühnerbeinen und kann sich drehen oder ihren Standort verändern. Sie erscheint oft tief im Wald und öffnet ihre Tür nur denjenigen, die die richtigen Worte kennen.
Mittagserscheinungen gehen auf die slawische Mythologie zurück: Dort gilt die „Mittagsfrau" (Poludnica) als Geist, der zur Mittagszeit erscheint und Menschen mit Ratseln oder Strafen heimsucht. In The Witcher wird diese Gestalt als gefahrliche Erscheinung adaptiert, die zur Mittagszeit in Feldern auftaucht.
18.04.26 Gestern durfte ich dieses Phönix Wannado, das wir vor 3 Monaten angefangen haben fertigstellen. Meine liebe Kundin kam auf die Idee, das Motiv auf ihrer Seite zu platzieren, was eine sehr schmerzhafte Stelle ist, dafür aber super schön aussieht!
Waldschrate sind Sagengestalten aus der europäischen Volksüberlieferung, besonders aus dem deutschsprachigen Raum. Sie gelten als Waldgeister oder Naturwesen, die in abgelegenen Wäldern leben und mit Bäumen und Tieren verbunden sind. In Darstellungen erscheinen sie meist als kleine bis mittelgroße, menschenähnliche Wesen mit bemoostem oder rindenartigem Körper und langem Bart.
Die Vier der Schwerter steht im Tarot für Ruhe, Rückzug und notwendige Regeneration. Nach geistigen Kämpfen, Konflikten oder belastenden Entscheidungen fordert diese Karte dazu auf, innezuhalten und dem Verstand eine Pause zu gönnen. Sie symbolisiert einen Zustand des bewussten Stillstands, in dem Heilung und Klarheit entstehen können.
Seit Jahrtausenden wird der Mond mit dem Weiblichen und dem Zyklischen verbunden. Sein stetiger Wandel – von Neumond über Vollmond bis zum abnehmenden Licht – spiegelt die natürlichen Rhythmen des Lebens wider, insbesondere den weiblichen Zyklus, der ebenfalls von Wiederkehr, Veränderung und Erneuerung geprägt ist. In vielen Kulturen galt der Mond als Hüter von Fruchtbarkeit, Intuition und innerem Wissen.
In der nordischen Mythologie woben die drei Nornen - Urd, Verdandi und Skuld - den Lebensfaden aller Wesen. Sie standen für Schicksal/Vergangenheit, das Werdende/ Gegenwart und Schuld/das, was sein soll/Zukunft und schrieben am Schicksal der Götter wie der Menschen.
Feen (auch „Elfen" oder „Fairies" genannt) stammen ursprünglich aus alten Volksglauben, in denen sie oft als Naturgeister angesehen wurden. Sie verkörpern häufig die geheimnisvollen Kräfte der Natur - Wälder, Quellen, Blumen oder sogar bestimmte Wetterphänomene.
„Memento mori“ – „Gedenke, dass du sterblich bist“ – ist ein philosophisches und kulturelles Motiv, das seit der Antike in Kunst, Religion und Literatur auftaucht. Es erinnert daran, dass alles Irdische vergänglich ist und kein Mensch dem Lauf der Zeit entkommt. In mittelalterlichen und barocken Darstellungen fungierten Symbole wie Totenschädel, Sanduhren, Kerzen oder verwelkte Blumen als sichtbare Warnung vor Eitelkeit und Überheblichkeit. Zugleich sollte das Motiv dazu anregen, bewusst zu leben, Werte zu reflektieren und sich auf das Wesentliche zu besinnen. „Memento mori“ verbindet so Vergänglichkeit mit der Einladung zu Klarheit, Demut und Achtsamkeit.
In der japanischen Mythologie sind Kitsune (Fuchsgeister) übernatürliche Wesen, die Intelligenz, Magie und Gestaltwandlung verkörpern. Sie können sowohl wohlwollend als auch trickreich auftreten und gelten als Boten der Gottheit Inari. Mit zunehmendem Alter und Weisheit sollen sie mehrere Schwänze entwickeln, was ihre Macht symbolisiert.
Der Wolpertinger ist ein Fabelwesen aus der süddeutschen, insbesondere bayerischen Volkskunde. Er wird meist als Mischwesen dargestellt – oft mit Körper eines Hasen, kombiniert mit Hörnern, Flügeln oder Zähnen anderer Tiere. Die Überlieferungen entstanden vermutlich aus humorvollen Jägergeschichten und der Tradition, präparierte Tierkörper zu skurrilen Mischwesen zusammenzusetzen. Heute gilt der Wolpertinger vor allem als augenzwinkerndes Symbol bayerischer Folklore und als beliebtes Motiv in Kunst, Souvenirs und Erzählungen.
Drachen sind mythische Wesen, die weltweit in Sagen und Legenden vorkommen. Während sie in Europa oft als feuerspeiende Monster und Gegner von Helden erscheinen, gelten sie in Asien als weise, glücksbringende Wesen, die mit Wasser und Fruchtbarkeit verbunden sind.
23.6.25.
Die Vorstellung, eine Fee einzufangen, taucht in vielen europäischen Sagen und Märchen auf. Sie entspringt einer Zeit, in der Feen als Naturgeister, Schutzwesen oder Boten einer anderen Wirklichkeit galten. Menschen beschrieben sie als schön, geheimnisvoll und oft gefährlich – doch zugleich als Wesen, die Glück, Liebe oder übernatürliche Gaben schenken konnten.
Walküren gehören zu den bekanntesten Gestalten der nordischen Mythologie. Ihr Name bedeutet „Die Wal-Auswählenden“ – jene, die auf dem Schlachtfeld die Gefallenen bestimmen. Sie sind zugleich Schicksalslenkerinnen, Schutzgeister und Dienerinnen Odins, und ihr Bild vereint Stärke, Würde und eine tiefe Verbindung zu Kampf und Schicksal.
Najaden, auch als Nymphen oder Wassergeister bekannt, sind Wesen aus der griechischen Mythologie. Sie gelten als Schutzgeister von Süßwasserquellen, Flüssen, Bächen und Seen.
Frau Holle kennt ihr vielleicht als nette Märchenfigur. Aber in vorchristlicher Zeit galt sie als mächtige Göttin des Schicksals und der Natur, als Hüterin der Schätze im Erdinneren, oder als Schneegöttin. Als Anführerin der Wilden Jagd, soll sie über den Himmel geflogen sein, begleitet von übernatürlichen Wesen.
Der Mythos besagt, dass sich Parthenope, nachdem sie es nicht geschafft hatte, Odysseus und seine Gefährten mit ihrem Gesang zu verführen, vor Kummer das Leben nahm und schließlich an die Küste gespült wurde, wo heute Neapel liegt.
4.2.25. „Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen
Der sogenannte „Hexenflug“ ist ein zentrales Element europäischer Sagen und Vorstellungen rund um Hexen. Ab dem Mittelalter glaubte man, Hexen könnten sich mithilfe von Salben, Zaubersprüchen oder Besen in die Luft erheben und zu nächtlichen Zusammenkünften wie dem Hexensabbat reisen. Diese Vorstellungen entstanden aus einer Mischung aus Volksglauben, kirchlicher Angst vor Magie und Missinterpretationen von Kräutern oder Salben mit halluzinogenen Wirkstoffen. Historisch spiegelt der Hexenflug daher weniger reale Praktiken wider, sondern vielmehr die kulturellen Ängste und Fantasien der Zeit.
Der Mantikor, ein aus der antiken Mythologie bekanntes Mischwesen, wird meist mit dem Körper eines Löwen, einem menschlichen Gesicht und einem mit Stacheln besetzten Schwanz beschrieben. In historischen Quellen gilt er als Symbol für Gefahr, Täuschung und unbezwingbare Wildheit. Seine Fähigkeit, Stacheln wie Geschosse zu schleudern, und sein unstillbarer Hunger machten ihn in alten Erzählungen zu einer Verkörperung unkontrollierbarer Naturkräfte. Gleichzeitig spiegeln Mantikore die Faszination für das Fremde und Unbekannte wider, die in vielen Kulturen monströse Gestalten hervorbrachte.
Nixen gehören zu den bekanntesten Wasserwesen der europäischen Mythologie. Sie werden als Mischgestalten aus Frau und Fisch beschrieben und gelten je nach Region als verführerisch, geheimnisvoll oder gefährlich. Oft symbolisieren sie die unberechenbare Natur des Wassers: Schönheit und Tiefe, aber auch Gefahr und Verlockung. In vielen Sagen locken sie Menschen mit Gesang oder erscheinen als Schutzgeister bestimmter Gewässer.
Dryaden sind in der griechischen Mythologie Wald- und Baumnymphen, die besonders eng mit Eichen oder einzelnen heiligen Bäumen verbunden sind. Sie gelten als Schutzgeister der Wälder und verkörpern die Lebenskraft der Natur. Oft werden Dryaden als scheue, sanfte Wesen beschrieben, die nur selten Menschen erscheinen und deren Wohlbefinden direkt mit dem ihres Baumes verknüpft ist: Stirbt der Baum, so vergeht auch die Dryade. In vielen Erzählungen erinnern sie an den respektvollen Umgang mit der Natur und an die spirituelle Bedeutung des Waldes.
Greifen, sind Mischwesen aus Löwe und Adler und vereinen in ihrer Gestalt irdische Kraft und himmlische Wachsamkeit. In vielen Kulturen gelten sie als Wächter kostbarer Güter und als Schutzsymbole, die Macht, Autorität und geistige Klarheit verkörpern. Durch ihre doppelte Natur stehen sie zugleich für Balance – zwischen Körper und Geist, Erde und Himmel, Materie und Spiritualität.
In der griechischen Mythologie sind Harpyien wilde Wesen des Windes: halb Frau, halb Raubvogel. Sie galten als Verkörperungen plötzlicher Stürme und wurden gefürchtet, weil sie Menschen fortreißen oder Nahrung stehlen konnten. Doch hinter ihrer wilden Natur steckt auch eine symbolische Rolle: Harpyien erscheinen oft, wenn ein Unrecht gesühnt werden soll, und wirken wie strafende Boten der Götter.